Alles neu!

Von Zeit zu Zeit überkommt mich das Gefühl nicht mehr zufrieden zu sein mit meinem aktuellen Portfolio. Es ist weniger der Inhalt als dessen Darstellung. Einmal reizt es mich das ganze auf ein Minimum zu reduzieren, und dann würde ich trotzdem gerne wieder vielmehr Informationen zu präsentieren.

Bis heute habe ich den perfekten Mittelweg (für mich) noch nicht gefunden. Aber mit jeder neuen Version meiner Homepage und meines Portfolios nähere ich mich hoffentlich diesem Ziel.

Natürlich kommt die Frage auf, wer denn meine Bilder anschaut. Und besteht überhaupt das Bedürfnis, dass ein weiterer Fotograf sein Wissen und seine Erfahrungen in einem Blog niederschreibt? Seit der Erfindung der digitalen Spiegelreflexkamera’s ist der Markt an fähigen Semi-Pro-Fotografen gut bis sehr gut gesättigt. Alle haben Sie ihre eigene Homepage, ein Portfolio und/oder einen Blog. Ist es dann wirklich notwendig, dass ich diesem Trend (wenn auch reichlich gar spät) noch folge? Halte ich es durch, die Leserschaft mit regelmässigen und aktuellen Artikeln bei Laune zu halten? Wir werden es sehen.

Für mich war es wieder einmal eine spannende Zeit mein Portfolio von einem System auf  ein anderes zu überführen und ich habe dabei einiges gelernt.

Ich habe mich dieses mal für die Blog-Software WordPress entschieden. Seit diese in der Version 3.0 verfügbar ist, kann man daraus wirklich sehr interessante Seiten bauen. WordPress hat sich von einem reinen Blog-System zu einem kleinen und leicht erweiterbaren CMS gewandelt. Ebenfalls bin ich davon weggekommen als Bildquelle meinen Flickr-Stream zu verwenden. Ob das eine schlaue Entscheidung war wird sich über die Zeit wohl zeigen.

Da ich selbst kein Designer bin, was ich nach meinen ersten Gehversuchen dann schnell feststellen musste, habe ich mich für ein bereits existierendes WordPress-Theme namens Cumulus von Emire Themes entschieden und dieses dann nach meinen Bedürfnissen angepasst. Die grösste Veränderung am Theme war wohl das hinzufügen eines neuen Post-Types (Image) sowie die Darstellung der Bilder auf der Portfolio-Übersichtsseite und der Einzelansicht. Ich habe dabei versucht mich am Design meines Vorgänger-Porfolio’s zu orientieren.

Folgende Vorteile verspreche ich mir von der Umstellung:

  • Alles an einem Platz
  • Einfachere Verwaltung der Bilder
  • Know-How-Sharing über die Blog-Funktion
  • RSS Feed der Artikel und Bilder
  • Feedback und Interaktion von/mit Besuchern meiner Seite
  • Erfahrungsaustausch durch die Kommentar-Funktion

Ich bin gespannt wie sich die neue Seite entwickelt. Denn eines ist klar. Bis zum heutigen Tag habe ich nur an der Oberfläche der Möglichkeiten von WordPress 3.0 gekratzt.

8 comments

  1. mhauri says:

    Nun ich habe einen ähnlichen Wandel durchgemacht wie du.
    Lange habe ich mir die Art und weise überlegt wie ich meine Bilder darstellen will.
    Ich denke die Ideale Darstellung gibt es nicht. Doch so wie du das jetzt machst es sicher ein guter Weg.

    Auch die Umstellung auf WordPress ist eine gute Wahl. Ich selbst habe ja erst vor gut 2 Monaten auf WordPress umgestellt und bin bisher sehr zufrieden.

    Das Know-How zu teilen kann nie falsch sein. Ich werde sicher regelmässig in deinem Blog vorbei schauen. Würde mich natürlich freuen wenn du auch hin und wieder bei mir rein blickst. Denn ein Blog ist nun mal zum lesen da, wenn keiner liest oder kommentiert wird es schnell langweilig und man läst es bleiben. Hoffe das bleibt uns beiden erspart.

    Wünsche dir auf jeden Fall viel erfolg mit deinem neuen Portfolio.

    • Ich werde mir deinen RSS mal auf Google Reader abonnieren. =) Herzlichen Dank für deinen Feedback. Ich musste auch schon feststellen, dass Artikel schreiben schwieriger und Zeitaufwändiger ist als gedacht. Mal schauen ob ich das durchhalte.
      Und wenn ich keine Leserschaft finde mache ich das ganze ja auch noch für mich. Es ist bestimmt spannend in ein paar Jahren meine eigenen Beiträge zu lesen.

  2. kuschti says:

    Wie gestern schon via twitter gelobt, gefällt mir wirklich sehr!

    Einzig in der Vollbildansicht stören mich die Navielemente, hier wäre es toll wenn diese erst bei einer Mausbewegung eingeblendet werden.

    @Boris & mhauri: Bei euren Blogs würde ich mir noch das „Benachrichtige mich über einen neuen Kommentar“ Plugin wünschen. Dies lässt meiner Meinung nach die Besucher häufiger wieder zurückkehren. Vor allem wenn man in vielen Blogs kommentiert, vergisst man sonst schnell das man ja bei xyz wieder vorbei schauen sollte ob es neuen Kommentar gibt.

      • kuschti says:

        Und es funktioniert auch! Eben, ist nur meine Erfahrung, aber ich vergesse sonst schnell mal wo ich überall kommentiert habe.

        Und für jeden dieser Beiträge jeweils den Feed zu abonnieren finde ich ziemlich unpraktisch.

        Themenwechsel:
        Mich würde es interessieren, ob du die Outdoor-Shootings mit Speedlights oder mit einer mobilen Blitzanlage machst?

        • Also dass man pro Blog-Post abonnieren kann macht schon Sinn, aber das war ja auch nur ein Quick-Fix. Ich mach mich mal schlau was es denn sonst noch so auf dem Markt hat.

          Antwort betreffend Outdoorblitzen: Sowohl als auch. =) Bei manchen Bildern hatte ich eine Mobile Blitzanlage, die ich leihweise benutzen durfte. Bei anderen Bildern sind ein ein oder zwei Speedlight-Blitze von Canon.

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