Rockefeller Center

NYC: Eine überwältigende Stadt

5 Jahre lang trug ich eine Idee in meinem Kopf herum. 5 Jahre habe ich immer wieder gesagt, wenn sich die Gelegenheit ergibt mache ich es… wenn sich die Gelegenheit ergibt gehe ich nach New York City! Immer wieder habe ich lauschen können wie grossartig und fantastisch, abwechslungsreich und vielfältig diese Stadt doch ist. Dazu kommt, dass ich noch nie wirklich weiter als 2000km von zu Hause weg war.

Als ich dann von ebookers einen Newsletter mit fantastisch günstigen Flugpreisen bekam, gab es für mich praktisch kein halten mehr. Ich musste diese Chance am Schopf packen. Dank der grossartigen Unterstützung von Namics (Chef, Projektleiter) und meinen Arbeitskollegen durfte ich dann wirklich ultrakurzfristig 5 Tage Urlaub nehmen. Ich glaube sie wissen gar nicht was für eine grosse Freude sie mir damit gemacht haben.

Nur ein paar Tage vor der Abreise hat dann Michael Schmid noch gefragt ob ich ihn mitnehmen würde. Selbstverständlich freute ich mich über diese willkommene Begleitung. Und so war der perfekte Fotografen-Männer-Amerika Urlaub perfekt.

Um mich über New York zu informieren nutzte ich alle Kanäle. Ich packte mein iPhone und iPad mit NYC-Apps voll und schrieb einen Blogpost indem ich um eure Tipps gebeten habe. Durch diverse Gespräche konnte ich noch mehr Insider-Tipps sammeln. Alles in allem war das dann mehr als genug für unsere 5-tägige Reise.

Über die Reise und den ersten Tag in New York City habe ich ja bereits berichtet. Und ich versuche jetzt hier nicht den Tagesablauf der restlichen Tage niederzuschreiben – es soll eher eine kurzeZusammenfassung des Erlebten sein.

Wenn man das erste mal in die Stadt kommt ist man erst einmal überwältigt. Ich glaube dieses Wort trifft den ersten Eindruck ziemlich genau. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Grösse, der Lärm, die vielen Leute… das sind alles Attribute die ich persönlich in diesen Dimensionen noch nicht kannte. Man spürt förmlich wie die Stadt pulsiert/lebt. Wie kleine Ameisen drängen sich die Leute durch die Strassen, Subway’s und Läden. Und doch kommt man immer aneinander vorbei. In perfektem Einklang mit der Stadt fliesst das Leben durch die Adern (Strassen) von New York.

Was mich am meisten gefreut hat sind die vielen grünen Oasen die diese Stadt zu bieten hat. Überall stolpert man über kleinere oder grössere (Central Park) Grünanlagen indenen man die Hektik der Grosstadt gerne und schnell vergessen kann.

Wenn in New York etwas passiert, wird gleich das volle Programm ausgefahren. So geschehen direkt bei unserer Ankunft. Anscheinend hat es im Hotel Sheraton gebrannt  – ein Feuerwehrfahrzeug nach dem anderen ist im „Eiltempo“ herbeigerauscht. Polizei und Rettungswagen waren auch vor Ort. Und so bot sich uns gleich in den ersten Augenblicken ein grosses Spektakel.

Die Leute blieben stehe, schossen ein paar Fotos und zogen weiter. Sowas scheint des öfteren zu passieren und ist für die Einheimischen wohl nicht mehr so speziell.

Umso spezieller für mich war die Stadt das erste mal bei Nacht zu erleben. Vom Timessquare fange ich erst gar nicht an… denn das ist eine Art Microcosmos. In jeder Hinsicht etwas besonderes.

Michael und ich entdeckten am zweiten Tag den Brooklyn Bridge Park. Da war uns klar, dass dies unser Hot Spot für Stativ-NYC by Night-Skyline Fotos sein wird.

Es war fantastisch anzusehen wir der Himmel dunkel und die Stadt immer heller wurde. Teilweise überkam mich eine Gänsehaut – und das nicht wegen der doch recht frischen Temperaturen.

Nebst der Skyline gibt es in NY noch viele weitere „Brennpunkte“ an denen sich das Leben bündelt. Eines der bekannteren Gebäude, das Flat Iron, ist einer dieser Spots. Von allen Seiten kommen sie daher. Gehen aneinander vorbei ohne gross Kenntnis voneinander zu nehmen. Jeder für sich lautet wohl die Devise. Was einem aber als Tourist ganz klar in die Augen sticht sind die vielen gelben Taxis. Ich glaube ich habe noch nie eine so grosse Taxi-Dichte in einer Stadt erlebt.

Wenn mich heute jemand fragen würde wie ich New York beschreibe würde ich antworten: „Es ist eine Stadt wie jede andere auch. Sie hat sehr viel zu bieten, jedoch in Dimensionen die man sich nur schwer vorstellen kann wenn man noch nie dort war.“

Für mich persönlich war diese Reise eine Lebenserfahrung in verschiedenen Aspekten. Ich habe mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt, anstatt ein neues Gadget zu kaufen. Und ich glaube diese Erfahrungen bleiben mir länger erhalten als eine neue Kamera oder Objektiv. Ich werde dieser Stadt bestimmt einen weiteren Besuch abstatten… auch wenn es weitere 5, 10 oder 15 Jahre dauert. Sie hat mich in ihren Bann gezogen und lässt mich irgendwie nicht mehr los.

Ich danke allen die mich im Vorfeld mit so wertvollen Tipps beschenkt haben.

Eine Auswahl meiner Fotos findet ihr auf meinem Flickr Set New York 2010. Eine Auswahl von Michaels Fotos findet ihr in seinem Set auf Flickr.

2 comments

  1. Chris W. says:

    Tja, so ist sie, die Stadt – Tag und Nacht super lebendig. War ja schon öfter dort, aber immer wieder ein Erlebnis. Tolle Bilder hast du mitgebracht, die mich an die Zeit damals zurück erinnert haben. Jetzt wartet dann Los Angeles, Las Vegas und wie sie alle heissen ;-)

    lg Chris

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