Sandra als Model für unser Videoprojekt im Hotel Rössli in Zürich

Sandra

Ich kann mich gut erinnern als die Canon 5D Mark II auf den Markt gekommen ist. Sie wurde gross gehyped. Vor allem die Videofunktionalität wurde immer wieder hervorgehoben. Damals, das war vor ca dreieinhalb Jahren, sagte ich noch gross: „Eine Kamera muss fotografieren können; Filmen, das braucht doch niemand!!“

Natürlich musste ich es doch ausprobieren. Entstanden sind dabei mehrheitlich Familien- und andere Kurzfilme. Und irgendwie haben diese dann Lust auf mehr gemacht. Darum haben Michael und ich entschieden, dass wir irgendwann mal ein Projekt zusammen machen in dem wir ernsthaft versuchen ein tolles/schönes/ästhetisches Video zu produzieren. Ja, lange haben wir davon geredet. Und vor einer Woche haben wir es endlich geschafft. Nach mehr als drei Jahren. Unglaublich aber wahr.

Wir haben uns die Apartment Suite im Hotel Rössli in Zürich gemietet und uns dort einen Tag eingesperrt. Michael und ich filmten über ca 6-7h diverse Szenen – ein Storyboard war nicht wirklich vorhanden – nur die Vorstellung in unseren Köpfen. Insgesamt kamen so über zwei Stunden Filmmaterial zusammen. Daraus haben Michael und ich jeweils unabhängig voneinander eine eigene Version geschnitten.

Ich glaube das Resultat kann sich sehen lassen.

Mein Film von Sandra

Sandra from Boris Baldinger on Vimeo.

Michaels Film von Sandra

Sandra from Schnitzel on Vimeo.

Über Feedback würden wir uns sehr freuen!

5 comments

  1. stejan says:

    Wenn ich jetzt auswählen müsste, würde ich mich für den Video von Boris entschieden. Er ist irgendwie konsistenter. Die Schnitte folgen eher einem roten Faden und passen sau gut zur Musik.
    Die Musik von Schnitzel ist ruhiger und für mich passender zu den Bewegungen von Sandra.

    Hmmm: 1 Punkt für Boris, sorry Schnitzel (war aber knapp)

  2. Sebastian says:

    Ich befürchte, ich werde kein Bier bekommen. :)

    Aber eines nach dem anderen.
    Zunächst muss ich sagen, dass ich größten Respekt vor eurer Leistung habe. Ich würde es – vor allem aus technischer Sicht – nicht so hinbekommen. Aber ist eben wie beim Fußball: Jeder denkt, er wäre der bessere Nationaltrainer.

    Meiner Meinung nach merkt man dem Video an, dass es euer erster Videoversuch ist. Ihr probiert viel aus. Viele Positionen, Winkel, Bewegungen, Emotionen, Bildsprachen, Stile. Das ist einerseits natürlich eine gute Schule für euch. Für den Zuschauer des Videos allerdings anstrengend. Insgesamt gefällt mir das Schnitzel-Video etwas besser, da es durch die Musik und gerade am Anfang mehr Ruhe hat.

    Aus jedem eurer Videos hätte man drei alleinstehende machen können. Mal bewegt sich Sandra sexy auf dem Bett. Dann lacht sie in die Kamera. Kurz darauf schaut sie traurig aus dem Fenster. Oder steht verträumt auf der Dachterrasse. Was mir fehlt: Die Story, die ich mir um die attraktive Frau und in Verbindung mit der Musik vorstelle. Insofern wird dein Video, Boris, schon fast wieder stimmiger: Die popige Elektromusik ist ebenso unruhig wie die Bewegungen des Models und die vielfältigen Schnitte und Szenen.

    Ich würde mich freuen, noch mehr Videos von dir bzw. euch sehen, denn technisch und von Ästhetik sind die Bilder astrein. Nur entscheidet euch, was passiert. Vielleicht schläft sie, träumt von ihrem Traummann, räkelt sich im Traum lasziv im Bett um dann aufzuwachen und zu merken, dass sie allein ist und ergo sehnsüchtig aus dem Fenster schaut. Oder: Sie spielt mit der Kamera, zeigt sich sexy, macht Werbung für sich als wäre die Kamera ein Liebhaber. Dann darf sie aber nicht plötzlich traurig schauen… Also eben: Storytelling.

    Besonders gut gefielen mir die traurigen Momente, die Szene auf dem Dach (auch, wenn das Model da nicht besonders vorteilhaft rüberkommt) und die Momente auf der Couch. Die Treppenszenen wollten mir gar nicht gefallen.

    So nun zum Abschluss noch drei Dinge – eine Empfehlung, ein Gruß und ein Wunsch.

    Ich persönlich mag einige (nicht alle) Shootings und Videos von Simon Bolz. Vielleicht als Inspiration. Er ist Playboyfotograf. Dann möchte ich die Sandra grüßen und für ihr Engagement und ihren Mut bedanken. Sehr ansehnlich. Und der Wunsch:

    Macht weiter!

    • Sam says:

      Für ein solches, ausführliches und konstruktives Feedback hättest du eine Harasse Bier verdient. Hut ab!

      PS: mag mich erinnern, wie wir mal als Band mit zittrigen Knien zu einem Produzenten gingen, um uns auseinanderreissen zu lassen. Alles wurde zerfetzt, knallhart, worin viel Herzblut und viele Stunden steckten. Am Ende der Session (irgendwie Nachts um 2) waren wir nudelfertig – aber superglücklich: es wurde zu etwas Besserem geformt – durch die „fadegrade“ Inputs. Ein Bier auf Konstruktivität!

  3. Sebastian says:

    PS: Vielleicht sollte Sandra den Boris mal filmen… der kommt ja in der Schlusseinstellung auch sehr fotogen rüber. Was für die Ladys. ;)

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